Sonntag, 13. April 2014

 Kannibalisiert Streaming die Downloads - oder wie Deezer behauptet, Streaming wird dieses Jahr (2013) die Downloads ersetzten?


Das zumindest behauptet #Axel_Dauchez, der CEO von Deezer im Guardian. Nun, lieber Deezer CEO, zumindest liegt das nicht an DEEZER. Zumindest für meine Labels gilt: Deezer spielt keine Rolle. Trotz ihrer aggressiven Politik, die wohl auf dem Rücken der Rechteoihnaber ausgetragen wird, siehe   http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2014/04/10/samsungdeezer. Hier die Streaming zahlen für Mittwoch, den 9.4.2014:

Deezer                                   Spotify

687 streams                           49 207 streams


Woran liegt es? Soll man Streaming verdammen oder wird es unsere Einnahmequelle der Zukunft sein? Noch ist nichts enschieden. Viele beklagen die Kannibalisierung der Download Verkäuft durch das Streaming. Spotify bietet auf den Philipinen premium Abbos für unter 3 US Dollar an. Das Royalty Statement von Armen Chakmakian, immerhin ein Grammy nominierter Künstler, ist erschreckend. Hier zu sehen:http://www.digitalmusicnews.com/permalink/2014/04/03/streamingstatements.

Das hat mich veranlasst (#Christoph_Rinnert) mal meine Umsätze exemplarisch zu vergleichen. Der Zeitraum ist von Januar 2012 bis Januar 2014. Blau sind Downloads, Orange Streamings und Grün Youtube fingerprints. Wie zu sehen ist, kann von Kanibalisierung keine Rede sein. Im Gegenteil ist 2014 der Umsatz sogar gestiegen und die Streams haben mehr wettgemacht, als die Einbußen bei den Downloads - und das obwohl ich 2013 kein Produkt veröffentlicht habe (alles wegen #Beethoven_to_Go). Der olle Ludwig hat viel Zeit und Kraft gekostet - und war in der Absicht gemacht worden ausschließlich auf Spotify und Co. und Youtube zu performen. Mal sehen, obs klappt... Hier die Grafik:



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